DAS GROSSE FINALE VON DSDS: THOMAS GODOJ – FADY MAALOUF

DAS GROSSE FINALE VON DSDS: THOMAS GODOJ – FADY MAALOUF

Sie sind die Besten von fast 30 000 Bewerbern bei DSDS: Thomas Godoj (30) aus Recklinghausen und der gebürtige Libanese Fady Maalouf (29) aus Hamburg singen am kommenden Samstag, 17. Mai, 20.15 Uhr bei RTL live um den Sieg bei “Deutschland sucht den Superstar” und einen Plattenvertrag bei der Sony BMG. In einem spannenden Duell müssen Rocker Thomas und Schmusesänger Fady ein Wunschlied, den Highlightsong der Staffel sowie ihren individuellen Siegertitel performen. Dieser Song des Gewinners wird dann als erste Single des neuen Superstars am Montag, den 26. Mai veröffentlich. Für die beiden Finalisten von DSDS geht es jetzt um alles. Wer holt sich den Sieg und wird Deutschlands neuer Superstar?

 

Thomas Godoj:

Wunschlied: “Fairytale gone Bad” von Sunrise Avenue

Higlightsong: “Chasing Cars” von Snow Patrol

Siegertitel: “Love is you” (produziert von Valicon)

 

Fady Maalouf:

Wunschlied: “Careless Whisper” von Wham

Higlightsong: “She’s like the Wind” von Patrick Swayze

Siegertitel: “Blessed” (produziert von Alex Christensen)

 

Zudem werden Thomas und Fady am Samstag im Duett auftreten und “My Way” von Frank Sinatra interpretieren. Das Besondere: Ihre Strophen werden die beiden Finalisten in verschiedenen Sprachen singen-Fady auf Französisch, Thomas auf Deutsch. Den Refrain performen beide in Englisch. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern aus der Staffel. Neben den restlichen Top 10-Kandidaten wird auch ein Chor der “Casting-All Stars” anwesend sein. Beliebte “Casting-Chaoten” wie Menderes, Cosimo und Christian Neumann u.a., werden in der Entscheidungsshow “We are the Champions” von Queen zum Besten geben.

5,41 Millionen Zuschauer verfolgten am vergangen Samstag wie Thomas und Fady in das große Finale einzogen. Der Marktanteil bei den 14-49-jährigen lag bei starken 31,3 Prozent. Direkt nach dem Halbfinale erlebte Thomas Godoj eine besondere Überraschung. Der 30-jährige Recklinghäuser durfte direkt am nächsten Tag zum Großen Preis der Türkei nach Istanbul reisen und das dortige Formel 1-Rennen live verfolgen. Thomas konnte nicht nur die schnellen Boliden aus unmittelbarer Nähe bestaunen, sondern traf in der Boxengasse auch Rennlegende Niki Lauda. Für den Rocker ein besonderes Erlebnis. Thomas: “Das glaubt mir keiner, dass ich jetzt hier neben Niki Lauda stehen darf.” Konkurrent Fady konnte leider nicht mit zum Grand Prix in die Türkei reisen. Der 29-Jährige aus Hamburg musste sich wegen einer Kehlkopfentzündung zu Hause schonen.

Sony NWZ-A828 (Sony NWZ-A820 Serie Walkman)

Ich habe mir einen neuen MP3-Player gegönnt. Das ist der Sony NWZ-A828 WALKMAN® MP3 Player, der gerade per DHL zu mir unterwegs sein muss - und wahrscheinlich erst Montag eintreffen wird. Daher kann ich zur Qualität und Sonstiges noch nichts sagen, jedoch den Player einwenig vorstellen. Der Preis für mein bestelltes Modell “Sony NWZ A 828″ liegt bei 206 Euro.

 

 

Es ist die erste Walkman-Serie von Sony, die auch Bluetooth enthält. In vier Farben und mit Speicherkapazitäten von vier bis 16 Gigabyte bieten die Modelle der Serie NZW A820 Platz für bis zu 60 Stunden Video / über 3000 Songs.

 

 

Jetzt kommen die technischen Daten - in diesem Fall vom NWZ-A828:

  • Integriertes Bluetooth® (AVRCP1.3 A2DP) - einfache Übertragung Ihrer Musik auf kompatible Produkte (Caraudio, Mini-HiFi, kabellose Kopfhörer etc.) per Streaming
  • Hochwertige Wiedergabe von Videos mit 30 Bildern pro Sekunde für herausragende Klarheit auch bei schnell beweglichen Bildern
  • Sehr heller 2,4″-QVGA-Bildschirm (320 x 240) für herausragende Farbtiefe. Wiedergabe von Videos im Hoch- oder Querformat.
  • Attraktives neues Design und ein besonders leichtes, stabiles Aluminiumgehäuse
  • Überragende Klangqualität dank vierer integrierter Audiotechnologien: „Clear Stereo“- „Clear Bass“- und DSEE-Klangsysteme sowie EX-Kopfhörer für reinen und unverfälschten Klang.
  • 8 GB Speicherkapazität für bis zu 5050 Titel oder 30,5 Stunden Videowiedergabe
  • Wiedergabe der gängigen Musikformate: MP3, AAC (nicht DRM-geschützt), L-PCM und WMA (DRM-geschützt)
  • Kompatibel mit den bekannten Videoformaten MPEG4 und AVC (H.264/AVC)
  • Längerer Genuss: - unglaubliche Akkubetriebsdauer von 36 Stunden (Musik) bzw. 10 Stunden (Video)
  • Verleihen Sie Ihrer Persönlichkeit Ausdruck: Wählen Sie aus 4 verschiedenen Farben aus
    Intuitive Bedienung über mobiltelefonähnliche Schnittstelle und Menüs
  • Übertragen Sie Video- und Musikdateien aus Ihrer Sammlung per Drag & Drop, über den Windows Media® Player oder den benutzerfreundlichen Sony Media Manager
  • JPEG-Anzeige mit Diashow-Modus
  • Einfache Videolöschfunktion

 

 

Zum Glück unterstützt diese Serie das Drag&Drop für das Übertragen eigener Musik- und Videodateien, denn bei meinem alten MP3-Player: “Sony NW S 705 FB” war ein spezielles Programm erforderlich, um seine Lieder zu übertragen, was manchmal genervt hat. Außerdem können JPEG Fotos als Dia-Show angezeigt und mit Musik untermalt werden. Der Player misst 93,6 x 50,2 x 9,3 mm und wiegt 58 Gramm.

Bild: SONY

Steuern sparen mit Computer, Internet und Telefon

Steuern sparen mit Computer, Internet und Telefon

  • Berufstätige können die Kosten für private ITK-Geräte von der Steuer absetzen, wenn sie diese für die Arbeit nutzen

Berlin, 15. Mai 2008 - Am 31. Mai läuft die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung für 2007 ab. BITKOM zeigt, unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmer diese Kosten von der Steuer absetzen können.

  • Computer und andere IT-Geräte: Wer seinen privat angeschafften Computer „in erheblichem Umfang“ auch für die Arbeit nutzt, kann die Kosten von der Steuer absetzen. Für die Finanzämter ist dabei der Anteil der beruflichen Nutzung maßgeblich. Für den Nachweis ist es sinnvoll, eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers einzureichen oder drei Monate lang die Nutzung des Computers aufzuzeichnen. Ist ein Nachweis nicht möglich, gehen die Finanzämter von einer Aufteilung von 50 zu 50 (beruflich/privat) aus. Die Anschaffungskosten werden nicht auf einen Schlag geltend gemacht, sondern müssen über drei Jahre verteilt werden. Dies gilt für PCs und zugehörige Geräte wie Drucker, Monitor oder Modem inklusive der Mehrwertsteuer. Pro Jahr sind zudem Verbrauchsmaterialien, zum Beispiel Toner, Papier oder auch Software bis zu 410 Euro abzugsfähig.
  • Internet, Telefon, Handy, Fax: Analog zum Geräte-Kauf können Steuerzahler die Kosten für berufliche Telefongespräche oder den Internetzugang absetzen. Das Finanzamt erkennt 20 Prozent der Telekommunikationsaufwendungen, höchstens jedoch 20 Euro pro Monat, pauschal als Werbungskosten an. Wer höhere Aufwendungen absetzen will, sollte mindestens drei Monate den Gebrauch aufzeichnen. Dabei ist bei Telefongebühren ein Einzelverbindungsnachweis über ein- und ausgehende Gespräche hilfreich. Beim Internetzugang ist in der Regel kein Einzelnachweis möglich. Nach der aktuellen Rechtsprechung wird für alle Kosten im Zusammenhang mit einem Internetanschluss eine Aufteilung von 50 zu 50 (privat/beruflich) angenommen.
  • Computerkurse: Aufwendungen eines Arbeitnehmers für Computerkurse und Software-Schulungen werden in voller Höhe als Werbungskosten anerkannt. Voraussetzung ist, dass ein Computerkurs mit der beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang steht und die erworbenen Kenntnisse auch im Beruf eingesetzt werden. Das muss der Kursteilnehmer nachweisen. In jedem Fall sollte er eine Teilnahmebescheinigung bei den Finanzämtern einreichen. Besser ist eine Erklärung des Arbeitgebers, die den beruflichen Anlass der Schulung deutlich macht. Neben den Kursgebühren können die Fahrtkosten (0,30 Euro pro Entfernungskilometer bei Fahrten mit dem eigenen Auto oder Kosten für öffentliche Verkehrsmittel), Übernachtungskosten und Mehraufwendungen für Verpflegung geltend gemacht werden.
  • Private Nutzung der IT des Arbeitgebers: Keine steuerlichen Probleme gibt es, wenn ein Arbeitnehmer unentgeltlich Computer, Festnetztelefon, Handy oder Internetzugang seines Arbeitgebers zu privaten Zwecken nutzt. Denn die Vorteile, die ein Arbeitnehmer aus dieser Nutzung zieht, unterliegen weder der Einkommen- noch der Mehrwertsteuer.

Verschiebungen im Telekommunikationsmarkt

Verschiebungen im Telekommunikationsmarkt

  • Handy und Internettelefonie werden immer beliebter
  • Boom bei Internetzugängen und Datendiensten
  • Festnetztelefonie schrumpft
  • Kunden profitieren von weiter sinkenden Preisen

Berlin, 15. Mai 2008 - Die Bundesbürger haben noch nie so viel telefoniert wie im vergangenen Jahr. Laut Bundesnetzagentur ist das Gesprächsvolumen 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent auf 253 Milliarden Minuten gestiegen. Das entspricht im Durchschnitt 51 Stunden pro Person und Jahr. Am stärksten legte die Internettelefonie mit 78 Prozent zu, gefolgt von Gesprächen per Handy mit plus 19,6 Prozent. Telefonate per Festnetz sind hingegen mit minus 3,4 Prozent rückläufig. Das berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). „Intensiver Wettbewerb und technologischer Fortschritt lassen die Preise für Telefon und Internet weiter fallen – davon profitieren die Kunden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.
 

 

Trotz dieses Booms wird der Umsatz mit Telekommunikationsdiensten in Euro und Cent in Deutschland im Jahr 2008 unter dem Strich leicht sinken. Der Markt für Telekommunikationsdienste erreicht nach BITKOM-Angaben im Jahr 2008 ein Volumen von rund 56 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grund für den Rückgang sind weiter fallende Preise, die zu sinkenden Umsätzen im Festnetz und beim Handy führen. „Die niedrigen Handy-Tarife haben außerdem zur Folge, dass weniger mit dem Festnetz telefoniert wird“, sagte Scheer. Als Alternative zum Festnetz etabliert sich zudem die Internettelefonie. Kräftiges Wachstum verzeichnet entsprechend das Geschäft mit Internetzugängen und Datendiensten. Nach BITKOM-Schätzung steigt der Umsatz im Festnetz 2008 um 4,7 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Mobile Datendienste legen sogar um 7,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro zu. Für 2009 kündigt BITKOM eine rote Null im Telekommunikationsmarkt an.

Personenerkennung durch Biometrie zunehmend verbreitet

Personenerkennung durch Biometrie zunehmend verbreitet

  • Biometrische Verfahren werden schon heute u.a. in Schulen, Stadien oder Krankenhäusern eingesetzt
  • BITKOM stellt 25 Projekte aus der Praxis vor
  • Deutsche Unternehmen bei Gesichtserkennung weltweit führend

Berlin, 9. Mai 2008 - Oberstufenschüler eines Hamburger Gymnasiums betreten seit Februar 2007 auch außerhalb der regulären Schulzeiten und ohne Aufsichtpersonal ihre Schulbibliothek – die Identifikation erfolgt per Fingerabdruck. Rund 70.000 Dauerkarten-Inhaber des Hannoveraner Zoos kommen schnell und komfortabel auf das Gelände – an den Kassen wird ihre Identität per automatischer Gesichtserkennung überprüft, ein Missbrauch der Dauerkarten wird so verhindert. Außendienstmitarbeiter einer großen Versicherungs-gruppe fragen seit 2007 über ein Sprachportal vor Terminen Kundendaten telefonisch ab – dabei werden sie an ihrer Stimme identifiziert, der Daten-schutz ist gewährleistet.

Zugangskontrollen durch biometrische Merkmale wie Fingerabdruck, Gesicht, Iris, Stimme oder Tastenanschlag werden bereits heute erfolgreich in Deutschland eingesetzt. Rund 25 deutsche Referenz- und Pilotprojekte stellt der BITKOM in seiner aktuellen „Broschüre Biometrie“ vor. „Ob im privaten, geschäftlichen oder hoheitlichen Umfeld: Biometrische Lösungen verbinden Erleichterung im Alltag, einfache Handhabung und Kosteneffizienz mit einem Höchstmaß an Sicherheit“, sagt Prof. Dieter Kempf, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. Der Vorteil biometrischer Verfahren gegenüber herkömmlichen Technologien: Während Ausweise oder Passwörter vergessen, gestohlen, gefälscht oder bewusst weitergegeben werden können, sind Fingerabdruck, Iris, Gesicht oder Stimme untrennbar mit der Person verbunden.

Derzeit stellen knapp 100 deutsche Unternehmen mit mehreren tausend Beschäftigten biometrische Produkte her oder befassen sich mit der Systemintegration. Die meisten dieser Unternehmen sitzen in Bayern und Baden-Württemberg, gefolgt von Hessen sowie Nordrhein-Westfalen und Berlin. „Die deutsche Biometriebranche genießt international einen guten Ruf und ist bei der Gesichtserkennung weltweit führend“, sagt Kempf.

Der Biometriemarkt in Deutschland wächst von rund 120 Millionen Euro im Jahr 2006 auf voraussichtlich rund 300 Millionen Euro im Jahr 2010. Die Technologie mit dem größten Marktanteil bleibt die Erkennung von Fingerabdrücken. An Bedeutung gewinnt die Gesichtserkennung. Deren Anteil am Marktumsatz wird von derzeit gut einem Fünftel auf ungefähr 30 Prozent steigen. Das geht aus einer Studie hervor, die Roland Berger Strategy Consultants für BITKOM erstellt hat.

Unter Biometrie versteht man automatisierte Methoden, um Menschen zu erkennen. Körperliche oder Verhaltensmerkmale von Personen werden mit elektronisch gespeicherten Datensätzen verglichen. So können Menschen aus einem unbestimmten Personenkreis erkannt werden. Zudem kann – etwa für eine Zugangskontrolle – automatisch überprüft werden, ob eine Person zu einem bestimmten Personenkreis gehört.

Jeder zehnte Blumenstrauß wird im Web gekauft

Jeder zehnte Blumenstrauß wird im Web gekauft

  • Rund 300 Millionen Euro Online-Umsatz mit Schnittblumen
  • Der Muttertag beflügelt Blumenverkäufe auch im Internet

Berlin, 8. Mai 2008 - Am kommenden Sonntag ist Muttertag, und damit beginnt auch im Internet die wichtigste Zeit für Floristen. Etwa jeder zehnte Strauß wird bereits im Web bestellt. Das hat eine aktuelle Erhebung des Bundesverbandes BITKOM ergeben. „Der Online-Blumenhandel hat sich etabliert. Das zeigt, dass das Web nicht nur eine Shopping-Meile für Hightech ist“, sagt BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn. Die deutschen Blumenhändler machen laut BITKOM über das Internet rund zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Schnittblumen. Dieser lag 2007 bei 3,15 Milliarden Euro, wie aus Daten der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) der Agrarwirtschaft hervorgeht. Darin sind private und gewerbliche Käufe enthalten. Pro Kopf geben die Deutschen jährlich 38 Euro für Schnittblumen aus.

Muttertag und Valentinstag sind Branchenangaben zufolge die wichtigsten Anlässe zum Blumenschenken. Für den Muttertag am 11. Mai nehmen einzelne Anbieter noch am Samstagmorgen Bestellungen an. Die Sträuße werden dann über Händler vor Ort ausgeliefert. Bei Anbietern, die Blumen per Post verschicken, muss die Bestellung in der Regel spätestens am Freitag eingehen. Das im Internet übliche Widerrufsrecht gilt nicht für Schnittblumen. Einige Shops erstatten aber den Kaufpreis, wenn die Kunden nicht zufrieden sind. Deshalb empfiehlt es sich, die Lieferbedingungen zu vergleichen.

Zur Methodik: Die BITKOM-Angaben basieren auf Markteinschätzungen des Blumenhandels und der Agrarwirtschaft. An der Erhebung haben teilgenommen: Fachverband Deutscher Floristen (FDF), Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP), Blumenbüro Holland. Der genannte Anteil online gekaufter Schnittblumen stellt einen Mittelwert dar.

Mehrheit der PC-Nutzer hält Daten im Netz für sicher

Mehrheit der PC-Nutzer hält Daten im Netz für sicher

  • 57 Prozent haben keine Bedenken, 39 Prozent sind skeptisch
  • BITKOM: Noch viel Aufklärung nötig
  • Tipps für Datensicherheit im Internet

Berlin, 6. Mai 2008 - Die meisten deutschen Computernutzer haben keine Angst um persönliche Daten im Internet: Eine Mehrheit von 57 Prozent hält ihre Daten für sicher oder sehr sicher. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM in Zusammenarbeit mit Forsa, bei der mehr als 1.000 Bürger befragt wurden. Nur jeder dritte PC-Nutzer (32 Prozent) hält seine Daten im Netz für „eher unsicher“ und lediglich 7 Prozent meinen, sie seien „völlig unsicher“. „Das ist ein beachtlicher Vertrauensbeweis für das Web, aber es ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. Es gehe nicht darum, tatsächliche Gefahren zu verharmlosen, sondern den Nutzern wirksame Tipps zu geben. „Ob die Daten sicher sind, hängt wesentlich vom Anwender ab. Wer einige Grundregeln beachtet, kann seine Privatsphäre im Netz wirksam schützen.“

Hier die wichtigsten Tipps für sichere Daten im Internet:

PC-Sicherheit
Eine gute Sicherheitsausstattung ist besonders für Internet-Banking und Online-Shopping wichtig. Ein modernes Anti-Viren-Programm und eine so genannte Firewall, die den Rechner vor schädlichen Dateien aus dem Netz schützen, müssen vor der ersten Web-Sitzung installiert werden. Für diese Programme und das Betriebssystem des PCs werden regelmäßig Aktualisierungen angeboten. Nutzer sind gut beraten diese Updates umgehend zu installieren – am besten automatisch.

Online-Banking
Die Schäden durch Diebstahl von Geheimzahlen, das so genannte Phishing, nehmen zu – im letzten Jahr gemäß einer BITKOM-Hochrechnung um rund 50 Prozent. Deshalb sollten vertrauliche Daten nie im Netz eingeben werden, wenn man per E-Mail dazu aufgefordert wird. Solche Mails sind immer gefälscht, am besten sollte man sie sofort löschen. Das gleiche gilt für dubiose E-Mails von Unbekannten – vor allem, wenn eine Datei angehängt ist. Dahinter könnte ein Schadprogramm stecken, das Passwörter ausspioniert. Beim Online-Banking sollte man die offizielle Adresse der Bank immer direkt eingeben oder über eigene Lesezeichen (Favoriten) aufrufen. Die Verbindung zum Bankcomputer muss verschlüsselt sein. Das ist erkennbar an den Buchstaben „https“ in der Web-Adresse und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Web-Programm. Zukünftig erkennen Verbraucher sichere Webseiten auch an einer grün hinterlegten Adresszeile, wenn sich der Betreiber vorab einer unabhängigen Prüfung unterzogen hat. Wichtig ist beim Online-Banking in jedem Fall, ein modernes Überweisungsverfahren wie iTAN, mTAN oder ein Kartenlesegerät zu nutzen – im Zweifel kann man die Bank danach fragen.

Online-Einkauf
41 Prozent aller Deutschen kaufen im Netz ein. Von knalligen Webseiten sollte man sich aber nicht beeindrucken lassen. Zeichen für die Seriosität eines Shops sind ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Inhabers oder Geschäftsführers sowie verständliche Geschäftsbedingungen (AGB). Man sollte die Datenschutzerklärung lesen und prüfen, ob unerwünschte Werbe-Mails abgelehnt werden können. Viele Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und erhalten ein Zertifikat oder Siegel. Mit die wirksamste Kontrolle üben die Kunden selbst aus: Auf zahlreichen Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten können sie die Händler beurteilen. Wer gute Bewertungen hat, rückt in die engere Wahl.

Soziale Netzwerke
Fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) hat bereits Informationen über sich im Internet veröffentlicht – in der Generation der 14- bis 29-Jährigen bereits jeder Zweite. Am beliebtesten sind Profile in sozialen Netzwerken, so genannten Communitys. Nutzer haben es oft selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen. Sie können bewusst entscheiden, welche persönlichen Daten andere Mitglieder sehen dürfen. Häufig lässt sich zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. Aber auch Datenschutzerklärung und Geschäftsbedingungen der Community sind wichtig – darin steht, wie Mitgliederdaten genutzt werden dürfen. Am besten prüft man dies gleich bei der Anmeldung, denn einmal erzeugte Daten halten sich im Netz oft sehr lange.

Start-ups scheitern am häufigsten am Geld

Start-ups scheitern am häufigsten am Geld

  • Zwei Drittel brauchen nicht mehr als 40.000 Euro Startkapital
  • Nur 17 Prozent der Gründer erhalten Geld von Banken
  • BITKOM fordert bessere Bedingungen für private Investoren

Berlin, 5. Mai 2008 - Geplante Unternehmensgründungen scheitern am häufigsten am Geld. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Hightech-Verbandes BITKOM. Befragt wurden dabei Teilnehmer des Gründerwettbewerbs Multimedia des Bundeswirtschaftsministeriums. „Fehlendes Startkapital, unsichere Einnahmen und lukrative Jobangebote bei anderen Unternehmen sind die drei wichtigsten Gründe, warum potenzielle Gründer ihre Ideen nicht weiterverfolgen“, analysiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Bei zwei von drei gescheiterten Gründungsplänen (64 Prozent) fehlten Kapitalgeber für das Start-up, und in jedem dritten Fall spielten Sorgen um das Einkommen eine wesentliche Rolle. „Das ist ein klares Zeichen, dass Start-ups in Deutschland bessere Finanzierungsbedingungen brauchen“, erklärte Scheer. „Eine innovative Volkswirtschaft kann es sich nicht leisten, wertvolle Geschäftsideen in großem Maßstab zu verlieren.“

Das Ergebnis der Studie ist Scheer zufolge auch deshalb ernüchternd, weil viele Start-ups kein sonderlich hohes Anfangskapital brauchen: Zwei Drittel der Gründer kommen in der Startphase mit bis zu 40.000 Euro aus. „Man sollte meinen, dass es bei einer solchen Summe nicht schwierig ist, Kapitalgeber für gute Ideen zu finden“, erklärt Scheer. „In der Realität sieht es leider oft anders aus.“ Einer Mehrheit der Gründer gelingt es nicht, an Kredite, Wagniskapital oder öffentliche Zuschüsse und Darlehen zu gelangen. Scheer: „Zwei Faktoren sind dafür ausschlaggebend: die Skepsis der Geldgeber und Kommunikationsprobleme.“ Zwei von drei abgewiesenen Gründern gaben zu Protokoll, ihre Idee habe die Investoren nicht überzeugt oder sei nicht verstanden worden. „In unserer jungen Branche, die von neuartigen und oft außergewöhnlichen Geschäftsideen lebt, fehlt es häufig an Offenheit der Kapitalgeber“, so Prof. Scheer. Eine weitere Hürde sind unzureichende Sicherheiten – sie sind in jedem dritten Fall einer der Gründe, weshalb die Finanzierung scheitert. Fast ebenso häufig ist das gewünschte Finanzierungsvolumen für Investoren zu klein. „Eine große Summe ist zuweilen leichter zu bekommen als eine kleine“, bedauert Scheer.

87 Prozent der tatsächlich gegründeten Unternehmen starten daher mit Eigenmitteln der Gründer. „Ohne einen großen Anteil an Eigenmitteln sind die meisten Gründungen derzeit nicht möglich“, erläutert Prof. Scheer. Lediglich ein Drittel der Start-ups (31 Prozent) kann auf öffentliches Geld zurückgreifen, etwa von Gründerfonds und Förderbanken. An dritter Stelle der Geldgeber stehen Verwandte und Freunde (22 Prozent), gefolgt von Banken (17 Prozent) und Privatinvestoren (13 Prozent). Risikokapitalgeber (6 Prozent) und weitere Finanzierungspartner spielen eine geringere Rolle.

Der BITKOM fordert daher, die Rahmenbedingungen für privates Beteiligungskapital zu verbessern. „Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde leider auf Eis gelegt“, erklärt Prof. Scheer. „Wir brauchen das Gesetz aber dringend.“ Vor allem steuerliche Anreize sind Scheer zufolge nötig, um Investitionen in Start-ups attraktiver zu machen. So können Verluste bisher nur sehr begrenzt bei der Steuer geltend gemacht werden. „Investoren benötigen auch bessere Bedingungen, um Gewinne zu realisieren und zu reinvestieren“, sagte der BITKOM-Präsident.

Die Studie ist kostenlos im Internet verfügbar unter: http://www.bitkom.org/de/mittelstand/51998.aspx

Jeder fünfte Deutsche verkauft Waren im Internet

Jeder fünfte Deutsche verkauft Waren im Internet

  • Deutschland EU-weit auf Platz 2
  • Als Einkäufer sind bereits 41 Prozent der Deutschen im Internet aktiv
  • Private Verkäufer müssen kein Rückgaberecht einräumen

Berlin, 4. Mai 2008 - Das Internet hat sich als Plattform für Auktionen und Kleinanzeigen endgültig durchgesetzt. 2007 haben knapp 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren private Verkäufe über das Web getätigt. Damit ist gut jeder Fünfte in dieser Altersgruppe als Online-Verkäufer aktiv. 2004 lag der Anteil noch bei 9 Millionen (14 Prozent), 2002 bei 3 Millionen (5 Prozent). Für das laufende Jahr werden mindestens 14 Millionen private Online-Verkäufer erwartet, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt gab. Damit liegt Deutschland innerhalb der EU auf Rang 2. „Der Handel über das Internet hat sein Nischendasein beendet und ist auch für Privatleute zum Standard geworden“, sagte Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.
 
Europaweit an der Spitze liegen die Dänen, es folgen die Deutschen und die Niederländer. Im Rest Europas ist die Begeisterung für Online-Verkäufe derzeit noch geringer. Im EU-Durchschnitt bieten nur 10 Prozent der 16- bis 74-Jährigen Waren oder Dienstleistungen im Internet an. In Frankreich und Italien spielen private Online-Verkäufe kaum eine Rolle – hier liegen die Quoten im Jahr 2007 bei 7 und 4 Prozent, in Rumänien und Bulgarien gar bei nur einem Prozent.

Als Plattform für den Einkauf hat sich das Internet schon länger bewährt: 2007 haben 41 Prozent der Deutschen im Internet Waren oder Dienstleistungen bestellt. Der EU-Durchschnitt lag bei 23 Prozent.

Der Verkauf über das Internet hängt in Deutschland unter anderem von drei Faktoren ab: Breitbandzugang, Bildung, Geschlecht. 30 Prozent der Deutschen, die in einem Haushalt mit Breitband-Anschluss leben, haben 2007 privat Waren übers Web verkauft – bei Personen in Haushalten mit herkömmlichem Internet-Anschluss waren es nur 17 Prozent. Nur 15 Prozent der Deutschen mit maximal Hauptschulabschluss haben Waren online verkauft – bei Personen mit Abitur waren es 25 Prozent. Ähnliche Werte gibt es bei der Unterscheidung nach Geschlechtern: 26 Prozent der Männer nutzen das Netz als Verkaufsplattform, jedoch nur 16 Prozent der Frauen.

Grundsätzlich gilt: Private Online-Verkäufer sollten ihre Rechte kennen. Der BITKOM hat deshalb die drei wichtigsten Tipps zusammengestellt:
Widerruf und Rückgabe: Privatpersonen müssen Käufern weder Widerruf noch Rückgabe einräumen. Nur gewerbliche Anbieter sind dazu verpflichtet, Artikel innerhalb einer bestimmten Frist ohne Angabe von Gründen zurückzunehmen. Es besteht aber für private Online-Verkäufer die Möglichkeit, ein solches Recht freiwillig einzuräumen.

Gewährleistung: Zudem können Privatpersonen die gesetzliche Gewähr-leistung ausschließen. Der Hinweis „Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft“ genügt. Einstehen müsste der Anbieter sonst etwa für die Aussage, dass ein Auto 8 Liter Benzin auf 100 Kilometern verbrauche. Unwirksam wird ein Gewährleistungsausschluss dann, wenn der Verkäufer einen Mangel verschwiegen oder bewusst falsche Angaben gemacht hat.

Urheberrecht: Zudem ist es wichtig, bei der Erstellung des Angebots keine Urheberrechte zu verletzen. Bietet ein Verkäufer zum Beispiel ein Kfz an, sollte er keine offiziellen Bilder des Herstellers aus dem Internet kopieren, sondern den Wagen selbst fotografieren. Anderenfalls kann der Hersteller Schadensersatz fordern.

Zur Methodik: Das Länder-Ranking zu privaten Online-Verkäufen basiert auf aktuellen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Berücksichtigt wurden 16- bis 74-Jährige, die in den drei Monaten vor der Befragung im Internet privat Waren oder Dienstleistungen verkauft haben.

Breitband wird in Unternehmen Standard

Breitband wird in Unternehmen Standard

  • 80 Prozent aller deutschen Unternehmen haben schnellen Internet-Zugang
  • Spanien nach Finnland überraschend auf Rang 2
  • Telekommunikationsanbieter brauchen Frequenzen zur Versorgung ländlicher Regionen

Berlin, 1. Mai 2008 - Ein Breitband-Anschluss ans Internet ist für Unternehmen zum Standard geworden. 80 Prozent aller deutschen Firmen verfügten 2007 über einen schnellen Zugang zum Netz. Ein Jahr zuvor betrug die Quote 73 Prozent, 2005 erst 62 Prozent. Derzeit liegt Deutschland knapp über dem EU-Durchschnitt von 78 Prozent. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt. „Ein schneller Internet-Zugang ist für die meisten Unternehmen unverzichtbar geworden, um mit Lieferanten, Partnern und Kunden schnell und komfortabel zu kommunizieren“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
 
Die meisten Breitband-Anschlüsse gibt es in Finnland mit 91 pro hundert Unternehmen, es folgt Spanien mit 90. In den großen Volkswirtschaften Großbritannien und Italien lag die Quote bei 78 und 76 Prozent, in vielen östlichen EU-Ländern erst zwischen 50 und 60 Prozent. Innerhalb Osteuropas liegt allein Slowenien knapp über EU-Schnitt.
Auch die meisten kleinen und mittleren Unternehmen verfügen inzwischen über einen Breitband-Anschluss. Die Quote bei den Unternehmen mit zehn bis 249 Mitarbeitern liegt in Deutschland bei 79 Prozent, in der EU im Schnitt bei 77 Prozent. Selbst unter den Kleinstunternehmen mit zehn bis 49 Beschäftigten liegt der Wert in Deutschland immer noch bei 77 Prozent, in der EU bei 75 Prozent.

Einen Computer nutzen mittlerweile nahezu alle Unternehmen. In Deutschland, und der EU sind es über 97 Prozent. Einziges Land mit einer hundertprozentigen Computerverbreitung sind die Niederlande. Mit der Verfügbarkeit von PCs und Breibandanschlüssen steigt auch die Bedeutung der elektronischen Post im Job. In Deutschland haben inzwischen 48 Prozent der Erwerbstätigen eine berufliche Email-Adresse. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM.

Derzeit können insbesondere einige ländliche Regionen von den Netzbetreibern nicht kostendeckend mit günstigen Breitbandanschlüssen versorgt werden. Hierfür sind zusätzliche Frequenzen im Bereich unterhalb von 1 GHz erforderlich, die von der Weltfunkkonferenz Ende vergangenen Jahres grundsätzlich freigegeben wurden. Scheer: „Die zuständigen Stellen in Bund und Ländern sollten diese Frequenzen so schnell wie möglich zur Verfügung stellen.“

Zur Methodik: Die Berechnungen zur Verbreitung von Breitband-Anschlüssen in Unternehmen in den einzelnen EU-Staaten (Ranking) basieren auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Berücksichtigt sind Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten, ausgenommen ist der Bankensektor.

Verbraucher achten zunehmend auf Energie- und Umwelteigenschaften

Verbraucher achten zunehmend auf Energie- und Umwelteigenschaften

  • Umfrage: Leistung spielt beim Kauf von ITK-Geräten nicht die erste Rolle
  • Bedienungsfreundlichkeit und Service wichtigste Kaufkriterien

Berlin, 29. April 2008 - Der Energieverbrauch wird für deutsche Verbraucher zu einem bedeutenden Kriterium bei der Anschaffung von ITK-Geräten. 41 Prozent der Deutschen geben an, dass der Energieverbrauch für sie ein sehr wichtiger Entscheidungsgrund beim Kauf von Computern, Monitoren, Druckern und anderen Hightech-Produkten ist. Der Energieverbrauch hat damit fast die gleiche Bedeutung wie die Leistung der Geräte. Wichtigstes Kaufkriterium ist allerdings die Bedienungsfreundlichkeit, gefolgt vom Service und der Garantieleistung. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin mit. Grundlage ist eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM. „Seit Beginn der Klimadebatte stellen wir ein Umdenken bei den Verbrauchern fest: Waren früher Leistungsfähigkeit und Preis die mit Abstand wichtigsten Kaufkriterien, so schauen die Kunden nun verstärkt auf die Energieeffizienz. Green IT wandelt sich vom reinen Business-Thema auch zu einem Verbraucher-Thema“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Martin Jetter.
 
Die ersten stromsparenden Geräte, die bereits vor 15 Jahren präsentiert wurden, wurden von den Verbrauchern weitgehend ignoriert. Das erhöhte Umweltbewusstsein und die steigenden Energiekosten haben dies inzwischen geändert. „Der Kauf neuer und energieeffizienter ITK-Geräte sowie deren intelligente Nutzung lohnen sich trotz des etwas höheren Anschaffungspreises nicht nur bei großen Rechenzentren, sondern auch in kleinen Büros und im privaten Umfeld“, sagt Jetter. So hatte der BITKOM auf der CeBIT zwei Musterbüros eingerichtet – eines mit energieeffizienten ITK-Geräten aus dem Jahr 2003, eines mit modernster Technologie von heute. An beiden Arbeitsplätzen wurden weitestgehend simultan die gleichen Tätigkeiten wie Mailen, Scannen oder das Drucken von Broschüren erledigt. Im Vergleich sanken beim neuen Büro die Kilowattstunden, und damit der CO2-Ausstoß und die Energiekosten, auf ein Viertel. Auf ein Arbeitsjahr hochgerechnet, ergab sich eine Stromersparnis von rund 130 Euro.

Starkes West-Ost-Gefälle im Internet

Starkes West-Ost-Gefälle im Internet

  • Alte Bundesländer dominieren das deutsche Internetangebot
  • Regensburg, Nürnberg und München sind Internethochburgen
  • Weltweit liegt Deutschland auf Rang 2
  • Neue Adressen wie .berlin oder .job ab Herbst 2008

Berlin, 28. April 2008 - Was die Internetpräsenz angeht, liegt Deutschland weltweit hinter den USA auf Rang zwei. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Tele-kommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt. Allerdings gibt es weiterhin deutliche Unterschiede zwischen Alten und Neuen Bundesländern. Im Web präsentiert sich Deutschland überwiegend westdeutsch. Dies lässt sich an der Zahl der Webadressen ablesen, die auf das Kürzel „.de“ enden. Ende 2007 kamen in Hessen und Bayern auf tausend Einwohner knapp 150 Internetadressen, fast drei Mal so viele wie in Mecklenburg-Vorpommern mit 65 und Sachsen-Anhalt mit 54 Webad-ressen. Die fünf Neuen Bundesländer bilden gemeinsam das Schlusslicht im deutschsprachigen Web. „Dass sich Deutschland weltweit so stark positioniert, ist ein positives Zeichen. Die Chancen, die in der Internetpräsenz liegen, sollten auch in den Neuen Bundesländern stärker genutzt werden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer zu den neuen Zahlen.
 
In Deutschland ist die Zahl der Webseiten seit Beginn des Internet-Booms im Jahr 1999 stetig und weitgehend gleichmäßig angestiegen. Deutsche Webseiten-Inhaber – Unternehmen oder Privatleute – nutzen vor allem Adressen der so genannten Top Level Domain „.de“. Internethochburgen sind einige Städte in Bayern. In der Universitätsstadt Regensburg kommen auf tausend Einwohner 380 Webadressen, es folgen München (317) und Nürnberg (298), danach Frankfurt am Main (296) und Bonn (284). Die .de-Domains sind aber auch außerhalb Deutschlands verbreitet: Sieben Prozent der .de-Adressen wurden im Ausland registriert, vor allem in der Schweiz, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

An der Spitze aller Webadressen weltweit liegt „.com“ mit fast 75 Millionen Einträgen, überwiegend aus den USA. Es folgt „.de“ mit derzeit rund 12 Millionen Registrierungen. Auf den Rängen drei und vier liegen mit jeweils gut 11 Millionen Einträgen die international verbreitete Adresse „.net“ sowie „.cn“ für China. Auf den Rängen befinden sich „.uk“ aus Großbritannien und „.org“ mit jeweils über 6,5 Millionen Einträgen.

Ab Herbst 2008 wird der Namensraum im Internet erweitert. In Vorbereitung sind vor allem zweckorientierte Webadressen wie „.shop“, „.job“ oder „.travel“. Zudem soll es künftig lokale Adressen geben wie „.berlin“ oder „.london“. Diese Erweiterung des Namensraums im Internet wird von BITKOM grundsätzlich begrüßt. „Mit der Erweiterung wächst aber auch die Gefahr von Domainstreitigkeiten. Deshalb brauchen wir klare Regeln im Registrierungsverfahren, die einen Missbrauch der neuen Namen weitgehend verhindern.“

Alle Angaben beruhen auf Daten des Deutschen Network Information Center (Denic).

 

 

Mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland

Mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse in Deutschland

  • Jeder Fünfte hat zwei Handys
  • Wachstum ungebrochen
  • Starke Zunahme bei mobilen Datendiensten

Berlin, 27. April 2008 - Im Mobilfunk wurde eine historische Marke geknackt: Seit Mitte April 2008 gibt es in Deutschland mehr als 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Damit besitzt statistisch jeder fünfte Deutsche zwei Handys oder Mobilfunkkarten. Im August 2006 hatte die Zahl der Anschlüsse erstmals die Einwohnerzahl übertroffen, Ende 2007 stieg sie auf gut 97 Millionen, Ende 2008 wird sie bei rund 107 Millionen liegen. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin mit. „Die Preise fürs mobile Telefonieren fallen weiter, die neuen Geräte haben immer mehr Funktionen, immer mehr Kunden nutzen mehrere Anschlüsse, der mobile Internet-Zugang wird immer attraktiver“, nennt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer einige Gründe für das ungebrochene Wachstum. Weltweit liegt Deutschland damit hinter den USA, Indien, Russland, Brasilien und Japan auf Rang sieben der absoluten Zahl der Mobilfunkanschlüsse.
 
Der digitale Mobilfunk startete in Deutschland 1992 und konnte im ersten Jahr knapp eine Million Kunden gewinnen. Diese Zahl stieg innerhalb der ersten fünf Jahre auf 5,6 Millionen. Der stärkste Boom setzte mit Einführung der Prepaid-Karten in den Jahren 1999 und 2000 ein.

Auch die Zahl der UMTS-Anschlüsse wächst kontinuierlich. Ende 2007 gab es mehr als 10 Millionen UMTS-Nutzer in Deutschland, und in diesem Jahr soll die Zahl um 60 Prozent auf fast 16 Millionen Anschlüsse steigen. Grundlage der Daten ist eine BITKOM-Umfrage bei den Mobilfunkbetreibern. „Mit der zunehmenden Verbreitung von UMTS-fähigen Handys steigt auch die Nutzung von mobilen Datendiensten. Hier liegen große Wachstumspotenziale im derzeit nicht einfachen Telekommunikationsmarkt“, sagte Scheer.

Die mobilen Datendienste sind in Deutschland zu einem Milliardenmarkt geworden. Mit mobilem Internet-Surfen oder E-Mails machten die Provider 2007 nach BITKOM-Schätzungen über 11 Prozent des Umsatzes, in diesem Jahr soll der Anteil auf 14 Prozent steigen. Das ist eine Verdoppelung innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren. Der Umsatzanteil von SMS und MMS ist hingegen auf 14,2 Prozent im vierten Quartal 2007 leicht gesunken. Ende 2008 wird er nach BITKOM-Schätzungen noch rund 13 Prozent betragen. 

Digitale Produkte zunehmend im Visier von Piraten

Digitale Produkte zunehmend im Visier von Piraten

  • Raubkopien und Fälschungen schaden dem Standort
  • BITKOM gibt Überblick über Piraterie-Folgen
  • Morgen offizieller „Tag des geistigen Eigentums“

Berlin, 24. April 2008 - Der Hightech-Verband BITKOM hat anlässlich des „Tages des geistigen Eigentums“ zu einem Umdenken in puncto Raubkopien und Produktpiraterie aufgefordert. Der Tag des geistigen Eigentums wird morgen in Berlin begangen. „Bei vielen Schwarzkopierern und Käufern von Fälschungen herrscht nach wie vor kein Unrechtsbewusstsein“, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Uli Holdenried. „Technischer Fortschritt, kultureller Reichtum und Wohl¬stand basieren darauf, dass Innovationen und Kreationen für die Erfinder und Künstler auch finanziell attraktiv sind“, so Holdenried. Produktpiraterie schade daher massiv dem Standort Deutschland: „Gute Ideen müssen auch gutes Geld bringen – denn Kreativität entscheidet mehr denn je darüber, wer im Wettbewerb die Nase vorn hat.“ Dazu sei eine neue Debatte nötig. Ziel müsse sein, einen breiten gesellschaftlichen Konsens in dieser Frage zu finden. Für die Kunden hätten Originale zudem den Vorteil, dass die Qualität stimme.

Der BITKOM gibt einen Überblick über Piraterie-Folgen:

Urheberrechte
Geistiges Eigentum ist zunehmend bedroht – das legt die bisher aktuellste Kriminalstatistik aus dem Jahr 2006 nahe. Bundesweit ermittelte die Polizei in fast 21.000 Fällen von Straftaten gegen das Urheberrecht – über 4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Aufklärungsquote ist mit 90 Prozent sehr hoch. Die meisten Tatverdächtigen sind schon bekannt, wenn die Geschädigten Anzeige erstatten. Neuere Zahlen will das Bundeskriminalamt in Kürze veröffentlichen.

Software
Etwa jedes vierte Computerprogramm (28 Prozent) wird in Deutschland illegal eingesetzt – als Raubkopie oder ohne gültige Lizenz. Dadurch entsteht den rechtmäßigen Anbietern ein Schaden von rund einer Milliarde Euro. Wäre die Piraterie-Quote 10 Prozentpunkte niedriger, könnte es einer Studie zufolge etwa 12.000 Jobs mehr geben. Die Polizei registrierte 2006 rund 14 Prozent mehr Fälle von gewerbsmäßiger Software-Piraterie. Die Statistik für 2007 erscheint demnächst. Ertappte Unternehmen zahlten nach Branchenangaben im vergangenen Jahr rund 2,8 Millionen Euro an Schadenersatz und nachträglichen Lizenzgebühren für die Nutzung geschäftlicher Software. Das ist mehr als doppelt so viel wie in 2006 (1,1 Millionen Euro).

Musik
Piraterie im Internet macht der Musikindustrie zu schaffen: Auf einen legalen Download kommen nach Branchenangaben zehn illegale. Mehr als drei Millionen Deutsche machen mit. Durch unrechtmäßige Online-Kopien sowie illegal gebrannte CDs und DVDs entstand im vergangenen Jahr ein Schaden von rund 530 Millionen Euro. Legale Downloads liegen inzwischen aber im Trend: 2007 luden die Deutschen 34 Millionen Songs und Alben rechtmäßig auf ihre PCs – ein Drittel mehr als 2006.

Filme
Mehrere hundert Millionen Euro entgehen auch der Filmbranche durch Piraterie. Eine Studie der Universität Weimar beziffert den Schaden auf jährlich rund 200 Millionen Euro. Die Zahl der Kinobesuche könnte bis zu 13 Prozent steigen, wenn es für illegale Kopien kein Angebot und kaum Nachfrage gäbe. Ähnlich sieht es im DVD-Geschäft aus: Bis zu 11 Prozent mehr Filme könnten verliehen und 15 Prozent mehr verkauft werden, wenn keine illegalen Duplikate im Umlauf wären. Die Zahl der urheberrechtlichen Strafverfahren unter Beteiligung der Antipiraterie-Organisation GVU ist binnen zehn Jahren um das Neunfache gestiegen: 2007 gab es rund 1.900 Verfahren. Jedes vierte endet derzeit mit einer Verurteilung. Aber auch wenn ein Prozess formal eingestellt wird, ist oft eine Geldbuße fällig.

Markenware
Nicht nur Software und digitale Kulturgüter sind im Visier von Piraten: Zunehmend werden Geräte und Zubehörteile imitiert. So hat der Zoll im Jahr 2007 gefälschte Computer im Wert von 4 Millionen Euro sichergestellt – viermal mehr als drei Jahre zuvor. Auch Druckerpatronen werden häufig gefälscht. Die Beamten beschlagnahmten im vergangenen Jahr zudem nachgemachte Elektrogeräte im Wert von mehr als 42 Millionen Euro. Eine noch größere Rolle spielen gefälschte Markenkleidung und Accessoires wie Handtaschen. Die Dunkelziffern sind hoch, weil längst nicht jeder Schmuggel auffliegt. Die meisten Plagiate, die der Zoll entdeckt, kommen aus China (29 Prozent). Es folgen die USA und die Türkei (16 bzw. 10 Prozent).

Ein Mittel, um illegale Kopien im Internet zu vermeiden, ist Digitales Rechtemanagement (DRM). „Autoren können mit DRM die Verbreitung ihrer Werke im Netz steuern“, erklärt BITKOM-Präsidiumsmitglied Holdenried. „Das ist ein zusätzlicher Anreiz, das Web als Vertriebsplattform zu nutzen.“ Der BITKOM hat jetzt eine Broschüre veröffentlicht, die einen Überblick zu Geschäftsmodellen und Anwendungsfeldern von DRM gibt. Sie ist in der „Schriftenreihe Politik“ des Bundesverbandes erschienen und kostenlos verfügbar unter: www.bitkom.org/ura_drm

Zur Statistik: Die Daten basieren auf Studien und Informationen von: Bundeskriminalamt, Bundesverband Musikindustrie, Business Software Alliance, Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU), GfK, IDC, Zentralstelle für gewerblichen Rechtsschutz.

SimpleUpload V3 kommt - Wahrscheinlich: 01.05.08

Mit Simpleupload ging es mal bergab mal bergauf. Nun haben wir alle Kräfte gesammelt und alles zum Release der neuen Version 3.0 vorbereitet.

Wir haben ein neues professionelles und seriöses Design für SimpleUpload erstellt, um noch mehr Features dadurch zu ermöglichen.

Wir haben fast 70% der Code verbessert bzw. umgeändert. Es wird z.B. einen kostenlosen Member Bereich geben - ähnlich dem Premium Bereich - wo alle hochgeladenen Files verwaltet werden können, außerdem wird es ein Punkte-System geben. Somit hat jeder User die Möglichkeit, Geld oder kostenlosen Premium-Account zu bekommen.

Alle weiteren Changelogs bzw. Verbesserung, Erweiterungen werden wir bald veröffentlichen, und einige Planungen für die nächste Version bekanntgeben.

 

Über SimpleUpload.net:

Simpleupload hostet Inhalte wie Spiele, Videos, Musik und allgemeine Dateien für jegliche Personen und Unternehmer: Über das so genannte 1-Click-Hosting Verfahren lädt der Besucher seine Inhalte in nur paar Schritten auf den Server hoch und erhält nach kurzer Zeit einen Link, über den er die Inhalte wieder aufrufen kann oder deren Freunden weiterzuleiten. Simpleupload wurde im Jahr 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Osnabrück.

Das WWW wird 15 Jahre alt

Das WWW wird 15 Jahre alt

  • Im April 1993 wurde das Web für die Allgemeinheit freigegeben
  • In Deutschland 52 Millionen Nutzer und 12 Millionen Domains
  • Weltweit surfen 1,3 Milliarden Menschen im Internet

Berlin, 23. April 2008 - Das World Wide Web (WWW) feiert in der kommenden Woche Geburtstag: 15 Jahre zuvor, am 30. April 1993, wurde die Technologie für Internet-Inhalte zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Vorher war sie einige Jahre im Test- und Entwicklungsbetrieb. „Das Web hat als Fenster zum Internet unsere Lebensgewohnheiten revolutioniert“, sagte Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Hightech-Verbandes BITKOM, zu dem Jubiläum. „Ohne das WWW hätte sich das Internet nicht so rasant als Informationsquelle durchsetzen können. Keine andere neue Technologie hat sich so schnell zu einem Massenphänomen entwickelt.“
 
Rund 1,3 Milliarden Menschen nutzen weltweit das Internet, die allermeisten davon über das World Wide Web. In Deutschland gibt es rund 52 Millionen Internetnutzer – das entspricht 63 Prozent der Bevölkerung. 12 Millionen Homepages (Domains) mit der deutschen Endung .de sind zurzeit bei der Registrierungsstelle Denic angemeldet.

„Erst das WWW hat viele populäre Internet-Anwendungen wie Online-Shopping und soziale Netzwerke möglich gemacht“, erklärt BITKOM-Präsident Scheer. Die Deutschen nutzen viele dieser Angebote bereits intensiv: So bestellen 41 Prozent Waren und Dienstleistungen im Web, und jeweils jeder Fünfte liest online Nachrichten oder stellt persönliche Informationen ins Netz.

„Heute ist das WWW längst nicht mehr nur eine Info-Plattform, sondern ein Mitmach-Internet“, betont Prof. Scheer. „Es ist ein Ort, an dem jeder publizieren und Kontakte pflegen kann – und das zu denkbar niedrigen Kosten.“

Erfinder des WWW ist Tim-Berners Lee, der das neue Info-System 1989 beim Europäischen Kernforschungszentrum CERN als Projekt startete. Die Idee entstand ursprünglich, um die Informationsflut in komplexen wissenschaftlichen Projekten besser beherrschbar zu machen. Bis zu einem weltweiten Standard war es damals noch ein weiter Weg: 1990 entstanden der erste Browser – ein Programm zum Surfen im Netz – sowie die erste Webseite (info.cern.ch). Drei Jahre später veröffentlichte der damalige Informatik-Student Marc Andreessen den Browser Mosaic, der als Vorläufer des Programms Netscape das Web populär machte.

1994, ein Jahr nach der Freigabe der Web-Technologie, wurde das „World Wide Web Consortium“ (W3C) gegründet – ein internationales Gremium, das seitdem an der Weiterentwicklung der Web-Standards und technischen Protokolle arbeitet. Das Internet ist mit seinen vielen Computern, die über Leitungen miteinander vernetzt sind, die technische Basis für das WWW. Das Web selbst kann als abstrakter Raum für Informationen aller Art definiert werden, die über Verknüpfungen (Links) miteinander verwoben sind: Dokumente, Bilder, Audio- und Videodateien.   

Hightech-Branche legt europaweit zu

Hightech-Branche legt europaweit zu

  • Drei Prozent Wachstum in diesem Jahr
  • IT-Services, Software und Breitband treiben den Markt
  • Das European Information Technology Observatory (EITO) präsentiert neue Daten
  • BITKOM startet internationale Online-Datenbank am 8. Mai in Brüssel

Berlin, 22. April 2008 - Die ITK-Industrie legt in ganz Europa weiter zu. Der europäische Markt für IT, Telekommunikation und digitale Unterhaltungselektronik wird dieses Jahr voraussichtlich um drei Prozent auf 761 Milliarden Euro wachsen. „Die Hightech-Branche erreicht damit auf einem bereits hohen Niveau abermals ein ansehnliches Plus“, kommentiert Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bundesverbandes BITKOM die neuen Daten. Grundlage der Angaben sind aktuelle Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) sowie Ergebnisse der BITKOM-Marktforschung. Im kommenden Jahr soll sich das Wachstum fortsetzen: „In der EU erwarten wir für 2009 ein weiteres Umsatzplus von 2,4 Prozent auf dann 780 Milliarden Euro.“
 
Unter den großen europäischen Ländern wachsen dieses Jahr Spanien mit 4,6 Prozent und das BITKOM-Partnerland Frankreich mit 3,2 Prozent am stärksten. Neuer Umsatz-Spitzenreiter 2008 ist Großbritannien: Mit einem ITK-Markt von 152 Milliarden Euro liegt das Vereinigte Königreich vor Deutschland mit 145 Milliarden Euro. „Dies liegt insbesondere daran, dass britische Unternehmen in der EU mit Abstand am meisten in IT-Outsourcing investieren“, erklärt BITKOM-Präsident Scheer. „Vergleichbare Leistungen werden in Deutschland oft noch firmenintern erbracht und fließen daher nicht in die Marktstatistik ein.“ Auch britische Kommunen lagern ihre IT-Systeme immer öfter komplett an externe Dienstleister aus, teils an deutsche Firmen. Scheer: „Von dem starken britischen Markt profitieren auch in Deutschland ansässige Unternehmen.“ Der britische Markt macht 20 Prozent der EU aus, der deutsche 19 Prozent. Es folgen Frankreich mit einem Anteil von 15 und Italien mit 9 Prozent.

Die stärksten Impulse kommen aus der Informationstechnik. Der IT-Markt legt derzeit EU-weit um 4,3 Prozent auf 313 Milliarden Euro zu. Innerhalb dieses Segments boomen vor allem IT-Services (5,7 Prozent) und Software (5,2 Prozent). Bei IT-Services verzeichnet der Outsourcing-Markt mit 7,4 Prozent das höchste Plus. „Das Wachstum wird sich in der IT aus heutiger Sicht auch 2009 mit dem gleichen Tempo fortsetzen“, sagt BITKOM-Präsident Scheer. Er rechnet im IT-Sektor für das kommende Jahr europaweit mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 326 Milliarden Euro.

Im Telekommunikations-Sektor fällt das Wachstum dieses Jahr nicht nur in Deutschland vergleichsweise gering aus. Europaweit legt der TK-Markt im Jahr 2008 um 2 Prozent auf 386 Milliarden Euro zu. Während die Umsätze mit Festnetz-Gesprächen rückläufig sind, gibt es extrem starke Zuwächse bei Datendiensten: „Mit rund 11 Prozent Umsatzplus boomen sowohl feste Internet-Zugänge und -Dienste als auch mobile Datendienste“, erläutert Prof. Scheer. „Schnelle Breitband-Verbindungen sind heute nicht nur für Unternehmen unverzichtbar – auch eine Mehrheit der Privatkunden will mit hohen Übertragungsraten alle Möglichkeiten des Internets nutzen können.“ Für das Jahr 2009 erwartet BITKOM europaweit ein Plus von 1,8 Prozent auf 393 Milliarden Euro im Telekommunikations-Sektor.

Die Nachfrage nach digitaler Unterhaltungselektronik (CE) steigt ebenfalls weiter – obwohl bereits in den Vorjahren teils zweistellige Zuwachsraten erzielt wurden. Die Umsätze wachsen 2008 um 2,5 Prozent auf 63 Milliarden Euro. „Wachstumstreiber sind europaweit Flachbild-Fernseher, Spielkonsolen und Navigationsgeräte“, sagt BITKOM-Präsident Scheer. Der CE-Sektor wird dominiert von Flachbild-TV-Geräten mit einem Marktanteil von 40 Prozent. Es folgen Digitalkameras mit 11 Prozent und Spielkonsolen mit 8 Prozent. Scheer: „Die Europäer haben die neuen digitalen Produkte mit großer Begeisterung angenommen“, erklärt Prof. Scheer. Inzwischen haben viele Haushalte die alten analogen durch neue digitale Geräte ersetzt, gleichzeitig fallen die Preise. Dies führt im Jahr 2009 dazu, dass die Umsätze auf dem europäischen CE-Markt um 3,2 Prozent auf 61 Milliarden Euro zurückgehen.

Die neuen Daten des European Information Technology Observatory (EITO) wurden von der BITKOM-Tochtergesellschaft „Bitkom Research GmbH“ zusammengestellt. Diese ist zu Jahresbeginn als hundertprozentige Tochter des BITKOM e.V. gegründet worden. „Unser Ziel ist, kurzfristig unter die Top 3 der Referenzquellen für die europäischen ITK-Märkte vorzustoßen“, so BITKOM-Präsident Scheer. Dazu wurde eine enge Kooperation mit einigen international führenden Marktforschungsinstituten vereinbart. Dazu gehören insbesondere die GfK, PAC und Idate. Scheer: „Diese Institute verfügen in ihren jeweiligen Segmenten CE, IT und Telekommunikation über ein einzigartiges Know-how.“

Das EITO erscheint künftig nicht mehr als gedrucktes Jahrbuch, sondern steht als regelmäßig aktualisierte Online-Datenbank zur Verfügung. Es enthält ab sofort auch Informationen zu den besonders wachstumsstarken Märkten in China, Indien und Russland. Am 8. Mai findet in Brüssel der offizielle Start des EITO-Portals statt. Den „roten Knopf“ drücken EU-Kommissarin Viviane Reding und Jaime Smith Basterra, Präsidiumsmitglied des BITKOM und Deutschland-Chef von O2 sowie Thomas Mosch, Mitglied der BITKOM-Geschäftsleitung und Geschäftsführer der BITKOM Research GmbH. Im Internet ist das Angebot bereits jetzt verfügbar unter www.eito.com.

„Eingebettete Systeme“ – die Hidden Champions der Industrie

„Eingebettete Systeme“ – die Hidden Champions der Industrie

  • Studie: Verarbeitende Industrie erzielt rund 80 Prozent ihrer Wertschöpfung mit Produkten, die eingebettete Systeme enthalten
  • Marktvolumen liegt weltweit bei über 160 Milliarden Euro
  • Volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Querschnittstechnologie in Deutschland unterschätzt

Hannover, 21. April 2008 - Die verarbeitende Industrie erzielt nach einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des BITKOM rund 80 Prozent ihrer Wertschöpfung mit Produkten, die so genannte Embedded Systems enthalten. Ob in der Automation von industriellen Anlagen, der ABS- und Airbag-Steuerung im Auto oder in Herzschrittmachern und Magnetresonanztomografen: Sie alle werden gesteuert, geregelt oder überwacht durch Embedded Systems. Diese Softwaremodule, Recheneinheiten oder Mikro-Computer wurden für eine genau definierte Funktion entwickelt und sind meist unsichtbar in ein technisches Umfeld integriert. „In hoch innovativen Branchen wie dem Maschinen- oder Automobilbau sind Embedded Systems ein bedeutender Treiber von Produktinnovationen. Aktuelle Mittelklasse-Fahrzeuge haben heute über 70 Prozessoren, vor 25 Jahren war es nur ein halbes Dutzend“, sagte Heinz Paul Bonn, Vizepräsident des BITKOM auf der Hannover Messe. Deutschland gehört derzeit, nach den USA und Japan, zu den drei größten Herstellern eingebetteter Systeme. Rund 80.000 Systementwickler arbeiten hierzulande an Design und Programmierung von Software für solche Systeme – die meisten davon in der verarbeitenden Industrie.

Die in einem einzelnen PKW eingesetzten Softwarekomponenten umfassen heute ca. 10 Millionen Codezeilen. Für das Jahr 2015 werden bereits 100 Millionen Codezeilen prognostiziert – das sind mehr als doppelt so viele wie das Betriebssystem Windows XP zählt. „In vielen Branchen basiert die Produktdifferenzierung in hohem Maße auf der Embedded Software. Ihre Funktionalitäten tragen direkt zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei, die sie einsetzen“, so Bonn. Entsprechend wird auch der Anteil der Embedded Systems am Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung in Europa steigen: von 9 Prozent im Jahr 2003 auf geschätzte 14 Prozent im Jahr 2009.

Die Studie „Die Zukunft der Digitalen Wirtschaft“ von Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des BITKOM nennt Embedded Systems als wichtigstes von sechs strategischen Wachstumsfeldern im ITK-Bereich. Das weltweite Marktvolumen wird dort auf über 160 Milliarden Euro berechnet, das jährliche Wachstum bis 2010 auf neun Prozent. Deutschland hat durch seine solide industrielle Basis eine hervorragende Ausgangsposition. Der Wettbewerbsdruck steigt jedoch durch die intensive staatliche Förderung besonders in den asiatischen Ländern. „In den USA, Asien und Frankreich werden Embedded Systems in Politik und Öffentlichkeit als strategisches Wachstumsfeld wahrgenommen und gezielt aufgebaut. In Deutschland wird das Thema noch unterschätzt“, sagte Bonn.

Der BITKOM hat daher seine Aktivitäten auf dem Gebiet verstärkt und einen Arbeitskreis „Softwareintensive eingebettete Systeme“ gegründet. Damit soll Embedded Software für Öffentlichkeit und Politik als eigenständiger Wirtschaftsfaktor greifbar gemacht werden. Der BITKOM hat des Weiteren Pierre Audoin Consultants (PAC) und TechConsult mit einer weiteren, umfassenden Studie zu diesem Thema beauftragt. Die Ergebnisse sollen im Herbst präsentiert werden und die Auswahl zukünftiger nationaler Förderschwerpunkte sowie die Bildung regionaler Cluster unterstützen. An der Umfrage ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beteiligt.

E-Mail-Nutzung hängt vom Bildungsniveau ab

E-Mail-Nutzung hängt vom Bildungsniveau ab

  • Zwei Drittel der Abiturienten versendet täglich private E-Mails
  • Anteil bei Hauptschulabsolventen nicht einmal halb so hoch
  • Scheer: „Digitale Kluft erschreckend groß“

Berlin, 20. April 2008 - Der Bildungsgrad beeinflusst die Nutzung von E-Mails weiterhin sehr stark. Nur 30 Prozent der Deutschen mit Hauptschulabschluss versenden täglich private Mails, bei Personen mit Abitur sind es mit 67 Prozent mehr als doppelt so viele, bei Personen mit Realschulabschluss 46 Prozent. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM) heute in Berlin mit. Grundlage für die repräsentativen Angaben ist der Webmonitor von BITKOM und dem Marktforschungsinstitut Forsa. „Die digitale Kluft ist in Deutschland weiterhin erschreckend groß“, kommentierte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM, die neuen Zahlen. Bildungsferne Schichten haben zu Hause seltener einen Internet-Anschluss.
 
Die Hersteller werden laut BITKOM künftig auch in Deutschland vermehrt einfach ausgestattete und sehr preiswerte Geräte anbieten. Scheer: „So können sich die finanzschwachen Bevölkerungsgruppen die Welt des In-ternet leichter erschließen.“ Der BITKOM-Präsident sieht zudem die Politik in der Pflicht: „Die IT-Ausstattung der deutschen Schulen ist so schlecht wie in kaum einem anderen europäischen Land. Dabei sind grundlegende IT-Kenntnisse und -Erfahrungen in den meisten Berufen heute Standard.“ Scheer forderte die politisch Verantwortlichen auf, gegenzusteuern: „IT ist eine Kulturtechnologie wie Lesen und Schreiben. Sie muss in den Bildungsauftrag der Schulen voll integriert werden. Informatik sollte Pflichtfach sein, und neue Medien sollten im gesamten Fächerkanon als Lehr- und Lerninstrument standardmäßig Einsatz finden.“

Neben dem Bildungsgrad hängt die private Email-Nutzung auch vom Alter ab: Von den 14- bis 29-Jährigen nutzen täglich fast drei Viertel E-Mails für private Kontakte, bei den 45- bis 59-Jährigen ist es knapp die Hälfte, bei den über 60-Jährigen noch gut ein Viertel. Unterschiede zeigen sich zu-dem beim Geschlecht. So verschicken 59 Prozent der Männer täglich private Mails, bei den Frauen sind es 43 Prozent.

Methodik: Der Webmonitor ist eine regelmäßige Erhebung von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa zur Internetnutzung der Deutschen. Befragt werden jeweils 1000 Personen ab 14 Jahren, die in Privat-haushalten leben. Die Erhebung ist repräsentativ.

5,2 Millionen Songs werden auf Handys geladen

5,2 Millionen Songs werden auf Handys geladen

  • 53 Prozent mehr mobile Downloads von ganzen Musikstücken
  • Anbieter steigern Umsatz um ein Drittel auf 8 Millionen Euro
  • Durchschnittspreis pro Song sinkt auf 1,42 Euro
  • Markt für herkömmliche Klingeltöne geht zurück

Berlin, 17. April 2008 - Ganze Musikstücke fürs Handy sind immer gefragter: Im vergangenen Jahr haben die Deutschen 5,2 Millionen Songs auf ihre Mobiltelefone geladen – ein Plus von 53 Prozent. Das gab der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin bekannt. Grundlage ist eine Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM. Die Anbieter konnten ihre Umsätze um ein Drittel auf 8 Millionen Euro steigern. „Viele Handys haben heute einen großen Speicher für Dutzende, wenn nicht Hunderte Lieder“, erklärte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Dank schneller Datenübertragung per UMTS dauere der Download von Songs in Originallänge nur noch wenige Sekunden.

„Der Markt für Handy-Downloads von kompletten Songs wird weiter rasant wachsen“, erwartet Berg. Nicht nur durch die technologische Weiterentwicklung der Mobiltelefone werde das Herunterladen ganzer Musikstücke zunehmend attraktiv. Die Titel werden auch günstiger: So sank der Durchschnittspreis im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 1,42 Euro.

Während Lieder in Originallänge immer beliebter werden, entwickelt sich der Markt für herkömmliche Klingeltöne rückläufig. Mit 52 Millionen Euro ist er zwar noch mehr als sechs Mal so groß wie der Markt für komplette Handy-Songs – doch die Umsätze gingen 2007 um 26 Prozent zurück. „Ein Grund dafür ist, dass sich Lieder in Originallänge heute bei den meisten Handys auch als Klingeltöne nutzen lassen“, kommentiert BITKOM-Vizepräsident Berg die Verschiebung im Markt. Insgesamt luden die Deutschen im vergangenen Jahr 23,2 Millionen Klingeltöne auf ihre Mobiltelefone. Darin sind unter anderem Freizeichen- und Videoklingeltöne enthalten. Im Jahr 2006 wurden noch 29,8 Millionen Klingeltöne heruntergeladen.

Computerspiele-Markt wächst um 30 Prozent

Computerspiele-Markt wächst um 30 Prozent

  • Konsolen und Spiele mit Rekordumsatz
  • Branche verkauft 1 Million Spielkonsolen mehr als im Vorjahr
  • BITKOM-Prognose: Umsatz steigt 2008 auf 2,5 Milliarden Euro

Berlin, 15. April 2008 - Im deutschen Computerspiele-Markt wurden 2007 neue Rekorde erzielt. Mit Konsolen, Konsolen-Spielen und PC-Spielen setzte die Branche insgesamt 2,3 Milliarden Euro um – ein Plus von knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2006 lagen die Umsätze bei 1,77 Milliarden Euro, 2005 noch bei 1,6 Milliarden Euro. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit. Grundlage für die Angaben sind Erhebungen von GfK und Media Control für den BITKOM. „Wachstumstreiber im deutschen Spielemarkt waren 2007 vor allem Spielkonsolen“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. 2007 wurden eine Million mehr Spielkonsolen verkauft als 2006: 2006 gingen 2,9 Millionen Geräte für 490 Millionen Euro über die Ladentheken, 2007 waren es 3,9 Millionen Geräte für fast 800 Millionen Euro. Berg: „Die neuen Konsolen werden in vielen Fällen nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Lernen, für Filme und als Internetzugang eingesetzt.“
 
Für 2008 erwartet der BITKOM ein Wachstum des deutschen Computerspiele-Marktes um rund 8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Markttreiber sind dabei die Konsolen-Spiele. „Nachdem im vergangenen Jahr die technische Ausstattung der Wohnzimmer verbessert wurde, zieht nun die Software nach. Neue Spiele-Ideen erschließen derzeit zusätzliche Zielgruppen“, sagte Berg.

Wie sich der Markt mittelfristig entwickelt, zeigt die Studie „Digitale Spiele in Deutschland“. Sie wurde 2007 von BITKOM und dem Beratungsunternehmen Ernst & Young erstellt. An Bedeutung gewinnen demnach mobile Handheld-Spiele. Einen zweiten Schwerpunkt bilden zusätzliche Anwendergruppen. Insbesondere für Frauen und Ältere haben die Hersteller in jüngster Vergangenheit neue Spiele entwickelt. Moderne Strategiespiele sind gerade bei Frauen sehr beliebt. Darüber hinaus entwickelt sich der Wettbewerb zwischen stationärem Einzelhandel und Online-Vertrieb zu einem zentralen Thema der Branche. Immer mehr Spiele werden als Downloads angeboten.

BITKOM begrüßt neues Gesetz gegen Raubkopierer

BITKOM begrüßt neues Gesetz gegen Raubkopierer

  • Bundestag bestätigt Auskunftsanspruch der Rechteinhaber
  • Richtervorbehalt sowie Kostenlimit bei Abmahnungen
  • Die wichtigsten Infos zur Piraterie-Verfolgung im Überblick

Berlin, 11. April 2008 -  Die Anbieter von Musik und anderen digitalen Kulturgütern haben künftig mehr Rechte gegenüber Raubkopierern im Internet. Der Bundestag hat dazu heute ein neues Gesetz verabschiedet, das eine entsprechende EU-Richtlinie umsetzt. Die Inhaber von Urheberrechten können nun von den Internet-Providern verlangen, Adressdaten mutmaßlicher Raubkopierer herauszugeben. „Das vereinfacht die bisher sehr umständliche Verfolgung von Musik- und Softwarepiraten“, kommentiert Uli Holdenried, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. Bislang mussten die Rechteinhaber eine Strafanzeige stellen, um über die Akten der Staatsanwaltschaft an die Daten der Raubkopierer zu gelangen.

Auch künftig ist der Staat beteiligt, allerdings nicht mehr über ein aufwendiges Strafverfahren. Nach dem neuen Gesetz, das voraussichtlich im Herbst in Kraft tritt, reicht eine richterliche Anordnung. „So entsteht weniger Bürokratie und der Datenschutz ist trotzdem gewährleistet“, erklärt BITKOM-Präsidiumsmitglied Holdenried, „das ist ein brauchbarer Kompromiss.“ Die Kosten von Abmahnungen werden allerdings durch die neue Regelung limitiert: Künftig können die Rechteinhaber maximal 100 Euro Anwaltskosten von Raubkopierern verlangen. Wenn Raubkopierer gewerblich handeln, gilt diese Grenze nicht.

Das sogenannte „Durchsetzungsgesetz“ richtet sich aber nicht nur gegen Raubkopierer. Es erleichtert auch das Vorgehen gegen Produktpiraten. So darf zukünftig gefälschte Markenware, die der Zoll beschlagnahmt, schneller vernichtet werden. Das spart die hohen Lagerkosten, die bisher der Rechteinhaber tragen muss. Außerdem wird die Sicherung von Beweisen erleichtert.

Hier die wichtigsten Infos zur Verfolgung von Musik- und Softwarepiraten:

Wird illegales Kopieren strafrechtlich verfolgt?
Unerlaubte Privatkopien können ebenso strafrechtlich verfolgt werden wie der gewerbliche Verkauf von Raubkopien. In der Praxis werden vor allem professionelle Händler von Raubkopien belangt, aber auch Nutzer von Internet-Tauschbörsen müssen aufpassen.

Wann handelt es sich um gewerbliche Angebote?
Um ein gewerbliches Angebot handelt es sich, wenn ein Anbieter von Raubkopien damit Geld verdient. Das kann auch der Fall sein, wenn ein Schüler illegal gebrannte CDs auf dem Schulhof verkauft.

Welche Strafen drohen per Gesetz?
In schweren Fällen drohen hohe Geldstrafen oder sogar Haftstrafen. Gewerbliche Händler von Raubkopien müssen in Extremfällen mit bis zu fünf Jahren Gefängnis rechnen.

Welche Konsequenzen drohen außerdem?
Musik-, Film- oder Softwareanbieter können Schadenersatz fordern. Das kann teuer werden: Wenn der Anspruch berechtigt ist, müssen auch deren Anwälte bezahlt werden. Unter dem Strich liegen die Forderungen dann weit über dem Originalpreis im Laden.

Internet-Werbemarkt 2008 mit starkem Plus gestartet

Internet-Werbemarkt 2008 mit starkem Plus gestartet

  • Umsätze in Deutschland steigen um 75 Prozent
  • Kommunikations- und Internetbranche wirbt am stärksten online

Berlin, 8. April 2008 - Der deutsche Markt für Online-Werbung legt erneut stark zu. Ob Banner am Bildschirmrand, Pop-Ups, gesponserte Webseiten oder kurze Filme – die Nachfrage nach grafischer Internetwerbung wächst derzeit sprunghaft. Im ersten Quartal 2008 stiegen die Umsätze auf 305 Millionen Euro – ein Zuwachs von 75 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Damals lag das Marktvolumen bei 174 Millionen Euro. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin mit. Grundlage ist eine exklusive Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. „Der Online-Werbemarkt setzt seinen Höhenflug mit spektakulären Zuwachsraten fort“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
 
Am meisten investiert die Telekommunikations- und Internetbranche selbst in Online-Werbung. Sie gab im ersten Quartal 2008 rund 77 Millionen Euro aus, gefolgt von Handels- und Versandhäusern mit entsprechenden Ausgaben in Höhe von 65 Millionen Euro. Medien und Entertainment-Anbieter (34 Millionen Euro), Banken und Finanzdienstleister (27 Millionen Euro) sowie die Touristik- und Gastronomie-Branche (26 Millionen Euro) vervollständigen die Top 5. „Nicht nur kleine Banner und Pop-Ups sind beliebte Werbeträger“, so BITKOM-Präsident Scheer. „Viele Unternehmen investieren auch im Netz in großflächige Anzeigen und Film-Spots mit hoher Werbewirkung.“

Bereits im Gesamtjahr 2007 hatte der deutsche Markt für klassische Online-Werbung eine neue Rekordmarke erreicht. Die Umsätze beliefen sich auf 976 Millionen Euro – ein Plus von 103 Prozent im Vergleich zu 2006.

Zur Methodik: Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz. Im Gegensatz zum Bruttoumsatz gibt er nicht die Summe der Listenpreise wieder, sondern berücksichtigt unter anderem geschätzte Rabatte und Agenturprovisionen. Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoumsatz stellt also den Unterschied zwischen formell ausgewiesenen und tatsächlich bezahlten Anzeigenpreisen dar.

BITKOM-Tipps zur erfolgreichen Patentanmeldung

BITKOM-Tipps zur erfolgreichen Patentanmeldung

  • Nur jeder zweite Antrag kommt durch
  • Leitfaden für IT-Erfindungen ist kostenlos im Internet verfügbar
  • Rund eine halbe Million Patente gelten in Deutschland

Berlin, 7. April 2008 - Mehr und mehr Unternehmen und Erfinder beantragen Patente für ihre Ideen. Die Patentämter haben für das vergangene Jahr erneut steigende Zahlen bekannt gegeben – in Deutschland wie in Europa. So registrierte das Europäische Patentamt vier Prozent mehr Patentanmeldungen. Doch längst nicht alle Erfinder bekommen die begehrte Urkunde: „Trotz wachsender Nachfrage haben die Behörden 2007 deutlich weniger Patente genehmigt als im Vorjahr“, erklärt Heinz Paul Bonn, Vizepräsident des Hightech-Verbandes BITKOM. Beim Europäischen Patentamt sank die Zahl der erteilten Patente um 13 Prozent, beim Deutschen Patent- und Markenamt um 16 Prozent. „In der Praxis fallen viele Anträge durch, weil sie die Kriterien nicht erfüllen“, so Bonn. Für die Antragsteller in Deutschland endete 2007 nur jedes zweite Prüfungsverfahren (53 Prozent) erfolgreich, wie aus Daten des Deutschen Patent- und Markenamts hervorgeht.

Etwa jede vierte Patentanmeldung kommt aus der IT- und Telekommunikationsbranche. Für IT-Systeme und technisch einsetzbare Computerprogramme hat BITKOM daher einen Leitfaden zur Patentierung veröffentlicht. „Er ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine wichtige Hilfestellung“, betont Bonn. Auf rund 50 Seiten erfahren die Antragsteller, welche Arten von IT-Erfindungen patentierbar sind und bekommen Tipps zu den umfangreichen Formalitäten. „Oft vergehen Jahre von der Anmeldung bis zur Patenterteilung“, so Bonn. „Da muss jeder Schritt gut geplant sein, damit ein Unternehmen von seinen Erfindungen wirtschaftlich profitiert.“ Die Sicherung des eigenen Know-hows sei im globalen Wettbewerb überlebenswichtig.

Rund eine halbe Million Patente galten 2007 in Deutschland, sieben Prozent oder 34.000 mehr als im Vorjahr. Nach Auskunft des Deutschen Patent- und Markenamts sind darin europäische Patente mit Wirkung für die Bundesrepublik eingeschlossen.

Der Leitfaden des BITKOM enthält auch Tipps, wie Unternehmen mit fremden Patenten umgehen sollten. Er steht gratis im Netz bereit: http://www.bitkom.org/files/documents/leitfaden_patente_01_(2).pdf. Eine Druckfassung hat der Hightech-Verband in Zusammenarbeit mit dem hessischen Wirtschaftsministerium veröffentlicht (Schriftenreihe Hessen-Media, Band 51, ISBN 3-936598-51-7).

 

Stefan schlägt Lehrer Jens und die TV-Konkurrenz

Stefan schlägt Lehrer Jens und die TV-Konkurrenz

“Schlag den Raab” gewinnt Samstagabend
Jackpot wächst auf 2,5 Millionen

Der Mann hat einen Lauf: Stefan Raab besiegt Lehrer Jens aus Bielefeld und die versammelte TV-Konkurrenz. “Schlag den Raab” gewinnt den Samstagabend. 24 Prozent der 14- bis 49 Jährigen schauen die große Mehrkampfshow, bis zu 6,21 Millionen ab 3 Jahren. Am 31.5. geht es jetzt um 2,5 Millionen Euro.

Höchstspannung bis zum Schluss und ein jubelnder Stefan Raab:  Ein Kneipenspiel zerstört bei “Schlag den Raab” den 2-Millionen-Traum von Herausforderer Jens. Beim “Schnibbeln” in Runde 13 hat der Bielefelder um 0.20 Uhr kein glückliches Händchen. Er verliert im Bierdeckelwerfen.

Auch von der TV-Konkurrenz lässt sich Raab nicht schlagen: 24 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern verfolgen das Duell. “Schlag den Raab” gewinnt den Samstagabend (20.15 bis 0.24 Uhr). Bis zu 6,21 Millionen Zuseher ab 3 Jahren sehen “Schlag den Raab”. Auch bei den ganz Jungen ist Stefan Raab einsame Spitze: Bis zu 62,5 Prozent 14- bis 29-Jährige schauen zu.

Alles fängt so gut an für Herausforderer Jens: Der Muskel bepackte Englisch- und Sportlehrer ist ein harter Gegner für Multitalent Raab, sägt schneller, spielt besser Squash und weiß mehr bei “Blamieren oder Kassieren”. Die beiden Kontrahenten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. “Am Ende war Stefan einfach abgezockter”, ärgert sich Jens und mit ihm seine Schüler vor den Bildschirmen, denen er für den Fall des Siegs ein großes Schulfest versprochen hatte. “Es tut mir Leid für die Kinder. Sie haben mich die letzten Tage toll unterstützt. Aber für mich geht das Leben auch ohne die Millionen weiter.” “Langsam wird es brutal für meine Gegner”, sagt Stefan Raab. Am 31. Mai geht es jetzt um sage und schreibe 2,5 Millionen Euro. Auch in Zukunft will er seinen Gegnern alles abverlangen: “Das ist kein Lotto hier. Das Geld muss man sich hart erarbeiten.”

Bilder und weitere Informationen: www.schlagdenraab.presse.prosieben.de

Spieleprotokoll:

Spiel 1: HAU DEN LUKAS Wie auf dem Kirmes: Wer schlägt stärker? Stefan Raab hat gegen “das Tier” Jens keine Chance. Beim Bielefelder klingelt die Glocke. 1:0 für den Herausforderer.

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